Notgroschen aufbauen Schweiz 2026 — Wie viel, wie schnell?
Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch · Aktualisiert: April 2026
Leutrim Miftaraj ist Schweizer Unternehmer, Buchautor und Gründer von Innopulse Consulting GmbH (Zug). Er betreibt mehrere SaaS-Produkte im Finanz- und Budgetbereich und verfasst alle redaktionellen Inhalte auf Finanzüberblick.ch persönlich.
Ein Notgroschen ist die Grundlage jeder finanziellen Stabilität. In der Schweiz mit hohen Lebenshaltungskosten ist er besonders wichtig. Wir zeigen, wie du ihn systematisch aufbaust.
Wie viel Notgroschen brauche ich?
Faustregel: 3–6 Monatsausgaben. In der Schweiz empfehlen wir 6 Monate, da Jobsuche und Administration länger dauern können. Beispiel: CHF 4500 Monatsausgaben × 6 = CHF 27’000 Notgroschen.
Wo soll ich den Notgroschen aufbewahren?
Nicht im Portemonnaie, nicht im Depot — auf einem separaten Sparkonto. Zugänglich (kein Festgeld), aber nicht im täglichen Zahlungsverkehr. Schweizer Empfehlung: UBS Sparkonto, Postfinance E-Sparen oder ein Neon-Spaces Konto.
Schritt-für-Schritt aufbauen
Schritt 1: CHF 1000 als ersten Mini-Notgroschen (1–2 Monate). Schritt 2: Monatlich mindestens 10% des Nettoeinkommens auf Sparkonto übertragen. Schritt 3: Am Zahltag sofort überweisen — nicht am Monatsende, was übrig bleibt. Schritt 4: Nur bei echten Notfällen anfassen.
Was ist ein echter Notfall?
Jobverlust, Krankheit mit Lohnausfall, dringende Autoreparatur. Kein Notfall: Urlaub, Weihnachtsgeschenke, neue Handyhülle. Der Notgroschen ist nicht für Konsum-Impulse da.
Fazit
Fange heute an — auch mit kleinen Beträgen. CHF 200/Monat ergeben in 12 Monaten CHF 2400 — ein guter Anfang. Mit BudgetHub kannst du einen Sparziel-Tracker für deinen Notgroschen einrichten.
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Häufige Fragen
Was, wenn ich schon Schulden habe — trotzdem Notgroschen aufbauen?
Ja — baue zuerst einen kleinen Mini-Notgroschen (CHF 1000–2000), dann tilge Schulden aggressiv, dann baue den vollen Notgroschen auf.