50/30/20-Regel Anleitung für die Schweiz 2026
Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch · Aktualisiert: April 2026
Leutrim Miftaraj ist Schweizer Unternehmer, Buchautor und Gründer von Innopulse Consulting GmbH (Zug). Er betreibt mehrere SaaS-Produkte im Finanz- und Budgetbereich und verfasst alle redaktionellen Inhalte auf Finanzüberblick.ch persönlich.
Die 50/30/20-Regel ist die einfachste Budget-Methode der Welt — und trotzdem effektiv. Wir erklären, wie sie funktioniert und wie du sie an Schweizer Verhältnisse anpasst.
Was ist die 50/30/20-Regel?
50% des Nettoeinkommens für Bedarf (Miete, Essen, Versicherungen), 30% für Wünsche (Freizeit, Restaurant, Shopping), 20% für Sparen und Schuldenabbau. Einfach, merkbar und für die meisten Einkommen sinnvoll.
Bedarf (50%): Was gehört dazu?
Miete oder Hypothek, Nebenkosten, Krankenkasse, Lebensmittel, ÖV-Abo, Strom/Internet, Basisversicherungen, Steuern (falls nicht direkt abgezogen). Nicht dazu: Streaming, Restaurant, Kleider über Grundbedarf.
Wünsche (30%): Was fällt darunter?
Restaurant und Café, Freizeit und Hobbys, Kleider (über Grundbedarf), Urlaub, Streaming, Sport, Fitnesscenter, Shopping. Das ist der flexible Teil — hier sparst du, wenn du mehr Geld brauchst.
Sparen und Schulden (20%): Die Priorität
Notgroschen aufbauen (Priorität 1), Schulden abbauen (Priorität 2), Langfristsparen (3. Säule, Sparkonto, ETF). 20% klingt viel — aber auch 10% sind besser als nichts.
Anpassung für die Schweiz
In Zürich oder Genf kann die Miete allein 40–50% des Nettoeinkommens ausmachen. Anpassung: 60/20/20 oder 65/15/20. Wichtig: Den Sparen-Anteil nicht unter 10% senken. Wenn die Miete zu hoch ist, optimiere die Wünsche (30%), nicht das Sparen (20%).
Fazit
Die 50/30/20-Regel ist ein Orientierungsrahmen — kein starres Gesetz. Nutze sie als Ausgangspunkt und passe sie an deine Schweizer Lebensrealität an. BudgetHub hat die Regel direkt integriert.
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Häufige Fragen
Wie viel Miete ist zu viel?
Wenn die Miete über 30% deines Nettoeinkommens beträgt, ist das nach Schweizer Standard erhöht. In Zürich/Genf sind 35–40% aber realistisch.
Soll ich 20% brutto oder netto sparen?
Die 50/30/20-Regel bezieht sich auf das Nettoeinkommen — was wirklich auf dem Konto ankommt.