Ist ein 13. Monatslohn normal — und was macht man damit?
Der 13. Monatslohn ist in der Schweiz weit verbreitet, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben — er muss im Arbeitsvertrag vereinbart sein. Meist wird er im Dezember (teils hälftig auch im Sommer) ausbezahlt. Finanziell klug ist, ihn nicht als «Bonus zum Ausgeben», sondern als Chance für Sparen, Schuldenabbau oder die 3a zu sehen.
📊 Verbreitung: üblich, aber nicht gesetzlich garantiert
Richtwerte im Vergleich
| Gruppe / Situation | Richtwert |
|---|---|
| Verbreitung | sehr üblich in der Schweiz |
| Auszahlung | Dezember (teils hälftig Sommer) |
| Sinnvolle Verwendung | 3a-Einzahlung, Sparen, Schulden |
| Steuer | als Lohn steuerbar |
Was der 13. Monatslohn ist — und was nicht
Der 13. Monatslohn ist eine in der Schweiz weit verbreitete Lohnform: Statt zwölf erhält man dreizehn gleiche Lohnzahlungen pro Jahr, wobei die dreizehnte meist im Dezember (manchmal hälftig auf Sommer und Dezember verteilt) ausbezahlt wird. Wichtig zu wissen: Es handelt sich nicht um einen gesetzlich garantierten Anspruch und auch nicht um einen leistungsabhängigen Bonus — der 13. Monatslohn muss im Arbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag vereinbart sein, ist dann aber ein fester Lohnbestandteil. Anders als ein variabler Bonus ist er damit planbar. Steuerlich zählt er als normaler Lohn und ist entsprechend abgabepflichtig.
Wie man den 13. Monatslohn klug nutzt
Der psychologische Fehler beim 13. Monatslohn ist, ihn als «Extra-Geld» zum Ausgeben zu betrachten — obwohl er ein regulärer, planbarer Lohnbestandteil ist. Wer ihn jedes Jahr vollständig verkonsumiert, verschenkt eine wiederkehrende Chance zum Vermögensaufbau. Finanziell klug ist, den 13. Lohn (oder einen grossen Teil davon) gezielt einzusetzen: die Säule 3a auffüllen (mit Steuervorteil), teure Schulden tilgen, den Notgroschen stärken oder für grössere Jahresausgaben (Steuern, Ferien, Versicherungen) zurücklegen, die ohnehin anstehen. Gerade weil er planbar jedes Jahr kommt, eignet er sich hervorragend, um einmal jährlich die Vorsorge zu stärken oder finanzielle Ziele voranzubringen. Wer den 13. Lohn bewusst einplant, statt ihn als Weihnachtsgeld zu verkonsumieren, macht daraus einen jährlichen Sprung nach vorn.
13. Lohn clever einplanen
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Ist der 13. Monatslohn in der Schweiz Pflicht?
Nein, er ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Er muss im Arbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag vereinbart sein — ist dann aber ein fester, planbarer Lohnbestandteil, kein leistungsabhängiger Bonus.
Wann wird der 13. Monatslohn ausbezahlt?
Meist im Dezember, teils hälftig auf Sommer und Dezember verteilt. Die genaue Regelung steht im Arbeitsvertrag. Steuerlich zählt er als normaler Lohn.
Was mache ich am besten mit dem 13. Monatslohn?
Ihn nicht einfach verkonsumieren: Klug ist, ihn (oder einen grossen Teil) für die Säule 3a, Schuldenabbau, den Notgroschen oder anstehende Jahresausgaben zu nutzen. Weil er planbar jedes Jahr kommt, eignet er sich ideal zum Vermögensaufbau.
Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch