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Wie viel Taschengeld je nach Alter ist normal?

Kurzantwort 2026

Taschengeld steigt mit dem Alter — von kleinen wöchentlichen Beträgen in der Primarschule bis zu monatlichen Beträgen im Jugendalter, oft ergänzt durch ein «Jugendlohn»-Modell für Ältere. Wichtiger als die genaue Höhe ist, dass Kinder mit eigenem Geld den Umgang lernen: einteilen, sparen, auch mal Fehler machen.

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📊 Prinzip: mit Alter steigend, als Lernwerkzeug

kleine wöchentliche Beträge
Primarschule
grössere monatliche Beträge
Oberstufe
ggf. «Jugendlohn»-Modell
Jugendliche
Umgang mit Geld lernen
Zweck

Richtwerte im Vergleich

Gruppe / SituationRichtwert
Untere Primarschulekleiner Wochenbetrag
Obere Primarschuleetwas mehr, wöchentlich
Oberstufemonatlicher Betrag
Jugendliche (Jugendlohn)grösserer Betrag für eigene Ausgaben

Warum Taschengeld mit dem Alter steigt

Taschengeld erfüllt seinen Zweck am besten, wenn es zum Entwicklungsstand des Kindes passt. In der Primarschule geht es um kleine, überschaubare Beträge und kurze Zeiträume (wöchentlich), weil jüngere Kinder noch nicht über längere Zeiträume planen können. Mit zunehmendem Alter steigen sowohl der Betrag als auch der Zeithorizont: In der Oberstufe ist ein monatlicher Betrag üblich, mit dem Jugendliche schon mehr eigene Ausgaben decken und über den Monat einteilen lernen. Für ältere Jugendliche gibt es das «Jugendlohn»-Modell, bei dem sie einen grösseren Betrag erhalten und davon selbst bestimmte Ausgaben (Kleidung, Freizeit, Handy) bestreiten — ein realistisches Training für die finanzielle Selbstständigkeit. Die genauen Beträge sind weniger wichtig als die altersgerechte Steigerung.

Warum Taschengeld ein wichtiges Lernwerkzeug ist

Der eigentliche Wert von Taschengeld liegt nicht im Geld, sondern im Lernen: Kinder erfahren mit eigenem Geld, dass Mittel begrenzt sind, dass man einteilen muss und dass Sparen den Kauf grösserer Dinge ermöglicht. Wichtig ist, dass das Taschengeld dem Kind zur freien Verfügung steht — auch die Freiheit, es «falsch» auszugeben und daraus zu lernen, gehört dazu. Wer als Elternteil jeden Franken kontrolliert oder bei jedem Wunsch einspringt, nimmt dem Taschengeld seinen Lerneffekt. Bewährt hat sich, Taschengeld regelmässig und verlässlich auszuzahlen (nicht als Belohnung oder Strafe), das Kind eigene Entscheidungen treffen zu lassen und über Geld ins Gespräch zu kommen. So wird Taschengeld zum ersten Baustein finanzieller Kompetenz — einer Fähigkeit, die in der Schule kaum vermittelt wird und fürs ganze Leben zählt.

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld ist je nach Alter normal?

Es steigt mit dem Alter: kleine wöchentliche Beträge in der Primarschule, monatliche Beträge in der Oberstufe, und für ältere Jugendliche oft ein «Jugendlohn» für eigene Ausgaben. Die altersgerechte Steigerung ist wichtiger als der genaue Betrag.

Wofür ist Taschengeld gut?

Als Lernwerkzeug: Kinder lernen mit eigenem Geld, dass Mittel begrenzt sind, dass man einteilen muss und dass Sparen grössere Käufe ermöglicht. Auch aus «falschen» Ausgaben lernen sie — das gehört dazu.

Was ist das Jugendlohn-Modell?

Ein Modell für ältere Jugendliche, bei dem sie einen grösseren Betrag erhalten und davon bestimmte eigene Ausgaben (Kleidung, Freizeit, Handy) selbst bestreiten. Es trainiert den realistischen Umgang mit Geld vor der finanziellen Selbstständigkeit.

LM
Leutrim MiftarajChefredakteur

Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch

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