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Wie viel spart man durch Homeoffice?

Kurzantwort 2026

Homeoffice spart vor allem Pendel- und Auswärtsverpflegungskosten — bei mehreren Tagen pro Woche summiert sich das schnell auf CHF 100–400 pro Monat. Dem stehen leicht höhere Strom- und Heizkosten zuhause gegenüber; unter dem Strich bleibt für die meisten aber eine spürbare Ersparnis.

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📊 Netto-Ersparnis (typisch): oft CHF 100–400/Monat

Pendeln + Auswärtsessen
Gespart
Strom/Heizung zuhause
Zusätzlich
wegfallendes Mittagessen auswärts
Grösster Posten
meist klare Ersparnis
Netto

Richtwerte im Vergleich

Gruppe / SituationRichtwert
Gespart: Mittagessen auswärtsCHF 15–25/Tag
Gespart: Pendeln (anteilig)je nach Distanz
Zusätzlich: Strom/Heizungkleiner Mehrverbrauch
Netto pro Homeoffice-Tagmeist positiv

Wo Homeoffice wirklich spart

Die grösste Ersparnis durch Homeoffice entsteht beim Auswärtsessen: Das tägliche Mittagessen im Restaurant oder als Takeaway (CHF 15–25) entfällt, wenn man zuhause kocht. Über mehrere Homeoffice-Tage pro Woche summiert sich das schnell zu einem dreistelligen Monatsbetrag. Dazu kommen anteilige Einsparungen bei den Pendelkosten — wer ein flexibles oder Teilzeit-Abo statt eines vollen Streckenabos braucht, spart auch hier. Weitere kleine Effekte: weniger spontane Ausgaben unterwegs (Kaffee, Snacks), weniger Abnutzung von Kleidung und Schuhen. Diese Beträge wirken einzeln klein, ergeben in der Summe aber einen realen Unterschied im Monatsbudget.

Was Homeoffice zusätzlich kostet

Der Ehrlichkeit halber gehören auch die Mehrkosten in die Rechnung: Wer zuhause arbeitet, verbraucht mehr Strom (Computer, Licht, Geräte) und heizt tagsüber die Wohnung, die sonst leer wäre — gerade im Winter ein spürbarer Posten. Auch der Kaffee- und Snackkonsum zuhause fällt an, wenn auch günstiger als auswärts. Diese Mehrkosten sind aber in aller Regel kleiner als die eingesparten Pendel- und Verpflegungskosten, sodass unter dem Strich eine Ersparnis bleibt. Ein Sonderfall ist das Arbeitszimmer: Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich ein privat genutztes Arbeitszimmer steuerlich geltend machen — die Bedingungen sind allerdings streng und lohnen die Prüfung nur in klaren Fällen. Insgesamt ist Homeoffice für die meisten finanziell vorteilhaft, wenn auch nicht in dem Ausmass, das die reine Pendel-Ersparnis vermuten lässt.

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Häufige Fragen

Wie viel spart man durch Homeoffice?

Vor allem durch wegfallendes Auswärtsessen (CHF 15–25/Tag) und anteilige Pendelkosten — bei mehreren Tagen pro Woche oft CHF 100–400 pro Monat. Dem stehen leicht höhere Strom- und Heizkosten gegenüber.

Kostet Homeoffice auch etwas?

Ja: höherer Strom- und Heizverbrauch zuhause, besonders im Winter. Diese Mehrkosten sind aber meist kleiner als die eingesparten Pendel- und Verpflegungskosten, sodass netto eine Ersparnis bleibt.

Kann ich ein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen?

Unter bestimmten, eher strengen Voraussetzungen ja. Die Bedingungen (etwa ein separater, überwiegend beruflich genutzter Raum) sind aber anspruchsvoll — eine Prüfung lohnt sich nur in klaren Fällen.

LM
Leutrim MiftarajChefredakteur

Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch

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