Budget-Apps

Alternative zu 1Money: Optionen für Schweizer Haushalte 2026

Kurz beantwortet

Wer 1Money verlässt, nennt meist die begrenzte Auswertung und den Wunsch nach Planung statt reiner Erfassung. Die Stärke der App ist die Geschwindigkeit der Eingabe — die sollte die Alternative nicht komplett aufgeben.

Warum Nutzende von 1Money wechseln

Häufig genannte Gründe — nicht jeder trifft auf deine Situation zu.

  • Auswertung bleibt oberflächlich bei steigendem Anspruch
  • Planung im Voraus kaum vorgesehen
  • Keine Schweizer Kategorien und keine CHF-Logik
  • Gemeinsame Nutzung im Haushalt eingeschränkt

Was 1Money gut macht

  • Sehr schnelle Erfassung mit minimalem Aufwand
  • Funktioniert vollständig offline
  • Niedrige Einstiegshürde

Wann du bleiben solltest

Bleib bei 1Money, wenn deine Hürde die Erfassung selbst ist. Eine App, die du nutzt, ist mehr wert als eine mächtigere, die du nach drei Wochen nicht mehr öffnest.

Drei Alternativen im Vergleich

BudgetHub

Unsere Empfehlung
Für wen
Wer den Schritt zur Planung machen will
Stärke
Monatsbudgets, Sparziele und Schweizer Kategorien, CHF-nativ
Grenze
Erfassung ist strukturierter als bei minimalistischen Apps

Notizen-App mit fester Vorlage

Für wen
Wer nur Bargeld festhalten will
Stärke
Noch schneller als jede App, immer dabei, kostenlos
Grenze
Keine Summen und keine Auswertung

Kein Bargeld mehr, alles über Karte

Für wen
Wer das Erfassungsproblem strukturell lösen will
Stärke
Jede Ausgabe steht automatisch im Kontoauszug — keine Erfassung nötig
Grenze
Weniger unmittelbares Kostenbewusstsein als bei Bargeld

Umstieg in 4 Schritten

  1. 1

    Monatssummen notieren

    Halte die Summen je Kategorie der letzten sechs Monate fest. Für die Planung genügt diese Ebene.

  2. 2

    Erfassungsweg entscheiden

    Kläre, ob du weiterhin manuell erfassen willst oder auf Kartenzahlungen mit CSV-Import umstellst. Diese Entscheidung prägt das ganze System.

  3. 3

    Budget aus Durchschnitten bilden

    Setze je Kategorie den Sechs-Monats-Durchschnitt als Startbudget. Erst danach gezielt einzelne Kategorien senken.

  4. 4

    Sparziel setzen

    Definiere ein konkretes Ziel mit Betrag und Datum — das unterscheidet Planung von Nachverfolgung.

Datenexport

meist eingeschränkt

Zeitbedarf Umstieg

1 Stunde

Mindestens sichern

Monatssummen 6 Monate

Grundsatzentscheid

manuell oder per Import

Bargeld oder Karte verändert das System

Wer überwiegend bar zahlt, muss manuell erfassen, gewinnt dafür ein sehr direktes Kostenbewusstsein. Wer überwiegend mit Karte zahlt, bekommt jede Buchung automatisch im Kontoauszug und kann per CSV-Import arbeiten, verliert aber die unmittelbare Wahrnehmung. Beides funktioniert. Wichtig ist, sich bewusst für einen Weg zu entscheiden, statt halb bar und halb per Karte zu zahlen — denn genau diese Mischung erzeugt Lücken im Budget.

Der Sechs-Monats-Durchschnitt als Startpunkt

Ein Budget beginnt nicht mit einem Wunsch, sondern mit einer Messung. Nimm für jede Kategorie den Durchschnitt der letzten sechs Monate; das ist dein realistischer Ausgangswert. Erst danach senkst du gezielt einzelne Kategorien um zehn bis zwanzig Prozent — nicht alle gleichzeitig. Diese Reihenfolge ist der Unterschied zwischen einem Budget, das nach zwei Monaten noch steht, und einem, das im ersten Monat gerissen wird.

Erfassen und planen

BudgetHub verbindet die Erfassung mit Monatsbudgets und Sparzielen — der Schritt über die reine Aufzeichnung hinaus.

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Häufige Fragen

Was, wenn ich nicht exportieren kann?

Monatssummen je Kategorie genügen. Für die Budgetplanung brauchst du keine Einzelbuchungen aus der Vergangenheit.

Soll ich auf Kartenzahlung umstellen?

Das erleichtert die Erfassung erheblich. Wer aber über Bargeld besser Kontrolle behält, sollte dabei bleiben — Disziplin schlägt Bequemlichkeit.

Wie viele Kategorien brauche ich?

Zehn bis fünfzehn. Weniger ist unpräzise, mehr wird nicht durchgehalten.

Grundlagen und Quellen

  • BFS — HaushaltsbudgeterhebungDurchschnittliche Ausgabenanteile in Schweizer Haushalten
  • Budgetberatung SchweizVorgehen bei der Erstellung eines Haushaltsbudgets

Redaktionell aufbereitete Informationen ohne Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Beträge sind Richtwerte für 2026 und können je nach Kanton, Anbieter und persönlicher Situation abweichen. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen.

Weitere Wechsel-Ratgeber

LM
Leutrim MiftarajChefredakteur

Gründer Innopulse Consulting GmbH · Autor «Identity Over Discipline» · Betreiber BudgetHub.ch